Sam Neill


Schauspieler • Sprecher • Regisseur • Drehbuchautor
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Leben & Werk

Unter der Maske der Freundlichkeit und der verbindlichen Manieren lauert bei Sam Neill häufig die zwanghafte und Verantwortung nur vorschiebende Attitüde eines Mannes, der Macht und Kontrolle will. Das ist in seinem berühmtesten Film „Das Piano“ so, in „Der Pferdeflüsterer“ und selbst noch in einem Genrefilm wie „Jurassic Park“ und dessen Sequel „Jurassic Park III„, wo die Dinosaurier dafür sorgen, dass Neill wieder für Ordnung sorgen muss.

Ambivalente Charaktere dieser Art liebt der 1947 in Nordirland geborene und in Neuseeland aufgewachsene Neill, der gemeinsam mit Judy Davis durch „Meine brillante Karriere“ erste internationale Beachtung fand. In seinen ersten Filmen ist er Antiheld, Loser, Drifter. Als unbeteiligter Beobachter registriert er, wie seine Frau (Meryl Streep) in „Ein Schrei in der Dunkelheit“ wegen des von einem Dingo gestohlenen Babys zugrunde geht. Ebenso unbeteiligt geht er in „Gesellschaft für Mrs. Di Marco“ als Asozialer durchs Leben. Auf der Yacht in „Todesstille“ ist es denn auch Nicole Kidman, die den Fremden überwindet. In „Verführung der Sirenen“ hingegen feiert er als Maler in der verführerischen Natur mit seinen drei nackten Modellen Feste der Sinnlichkeit und geht so weit aus sich heraus, wie nie wieder in einem Film. In John Carpenters „Die Mächte des Wahnsinns“ wird er schizophren. Sam Neill, neben der Filmarbeit auf dem Theater und im Fernsehen tätig, ist im Wortsinn facettenreich. Was ein Zauberer wie „Merlin“, den er in einer TV-Produktion spielte, notwendigerweise sein muss. In „Wimbledon – Spiel, Satz und Liebe“ spielte er den Vater und Trainer eines weiblichen Tennisstars, verkörpert von Kirsten Dunst, und auch in der türkischen Kriegsdoku „Gelibolu – Gallipoli“ war er zu sehen.

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