Das Geisterschloß


  1. Ø 0
   1999
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Geisterschloß: Gespenster-Gruselfilm, dem es an Subtilität mangeln mag, dessen Ausstattung und Effekte brillant sind.

Doctor Marrow lädt drei Personen zu einem Experiment über Schlafstörungen in das verwunschene Hill House ein, in dem sie auf sich allein gestellt sind. Als sich die unsichere Eleanor mehr und mehr von dem bedrohlichen Gebäude bedroht fühlt, gesteht Marrow, daß er tatsächlich ein Experiment in Furcht unternimmt: Denn die Erscheinungen sind echt – und könnten alle das Leben kosten, wenn ihnen die Flucht nicht gelingt.

Dr. David Morrow lädt drei ganz unterschiedliche Personen, Nell, Theo und Luke, zu einer Studie über Schlafstörungen auf den verwunschenen Herrensitz Hill House ein. Dort ist das Trio, sieht man von der mysteriösen Haushälterin ab, die nur am Tage anwesend ist, ganz auf sich alleine gestellt. Als Nell sich mehr und mehr von dem Gebäude bedroht fühlt und zunehmend in Panik gerät, gesteht Morrow, dass er in Wahrheit ein überaus gefährliches Experiment über Furcht durchführt – denn alle Erscheinungen sind echt…

Drei Personen halten sich für eine Studie über Schlafstörungen in einem Schloss auf, als sie erfahren, dass sie in Wahrheit an einem gefährlichen Experiment über Furcht teilnehmen. Remake des Klassikers, das im Gegensatz zum Original den Horror sichtbar macht.

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Kritikerrezensionen

  • Nachdem die Horrorteenkomödie in den letzten Zügen liegt, erlebt nun wieder der klassische Gruselfilm eine lang verdiente Renaissance. Allein der sensationelle Erfolg der Faux-Documentary „The Blair Witch Project“ unterstreicht, daß das Publikum sich nach angsteinflössenden Schockern in der Tradition von „Der Exorzist“ und „Poltergeist“ sehnt. Jan De Bonts in den USA ab 13 Jahren freigebenes Effektespektakel „Das Geisterschloß“ nach dem sensationellen psychologischen Horrorroman „The Haunting of Hill House“ von Shirley Jackson aus dem Jahr 1959 bietet sich ebenfalls als eine Tour de Force des Übernatürlichen an, in dem das von Eugenio Zanetti gestaltete Titelhaus der eigentliche Star des Films ist.

    Robert Wise hatte die gleiche Vorlage bereits 1963 unter dem Titel „Bis das Blut gefriert“ in schicksalsschwangerem Schwarzweiß verfilmt. Auch in der modernisierten Technoversion nach einem Skript des Drehbuch-Novizen David Self werden die Protagonisten unter dem Vorwand ins Spukschloß gelockt, an einer Studie über Schlaflosigkeit teilzunehmen. Liam Neeson mimt Doktor Marrow, der tatsächlich ein Experiment der Angst inszeniert und dabei unerwartete Hilfe von den verdammten Seelen in Hill House erhält. Seine Versuchskaninchen sind Lili Taylor als Mauerblümchen, Catherine Zeta-Jones als bisexuelles Modepüppchen und Owen Wilson als sarkastischer Maulheld, der eine ansehnliche Staffage abgibt. Der Fokus richtet sich auf Taylor, die sich als stärkste Schauspielerin im Team hervortut und deren Figur von den sich langsam steigernden Schauerereignissen im mondänen Hexenhäuschen psychisch am meisten berührt wird. Schließlich kommt es zum Gebeine-regnenden Finale, bei dem angeblich Dreamworks-Impressario Steven Spielberg selbst seine Finger im Spiel gehabt haben soll. Angesichts des De-Bont-untypischen New-Age- Sentimentaltons erscheint dieses Gerücht nicht abwegig.

    War das Original eine Psychotortur de Force unheilschwangerer Suggestionen, ist das Remake von De Bont eine rastlose computergenerierte Effekteextravaganz, der es bei ihrer Techniklastigkeit an Seele und substantiellem Schrecken fehlt. Die menschlichen Stars werden von den schreckeinflößend zum Leben erwachten protzigen Prunkbauten in den Schatten gestellt. Eugenio Zanetti („Hinter dem Horizont“) griff beim opulenten gotischen Design in die Vollen. Endlose Flure, Schnitzereien, Skulpturen, ein verspiegelter Karrusellraum, ausufernd ausgestattete Schlafzimer, ein gespenstisches Kinderzimmer, ein verwunschener Wintergarten… Überall finden sich ominöse Bedrohlichkeiten, die in ihrem Übermaß bald an Reiz verlieren. In allen Ecken wispert, krabbelt, weht, schlägt und pulsiert es, wobei die Soundeffekte vom siebenfachen Oscar-Gewinner Gary Ryd kreiert wurden. Fast alle Skulpturen, Reliefs und Statuen erwachen früher oder später zum Leben – auch dies geht auf das Konto eines hochkarätigen Teams, das hinter den visuellen Spezialeffekten von „Jurassic Park“ steckt. Als Fazit ergibt sich viel Gepolter. Der Grusel hält sich im Overkill der Mittel jedoch in Maßen. Daß das die Kommerzialität dieses meisterhaft durchdesignten Trips on the other side nicht mindert, beweisen die starken Einspielzahlen in den USA. Mit 33,4 Mio. Dollar hatte „Das Geisterschloß“ den bislang besten Start eines Dreamworks-Films überhaupt. ara.

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